Und heute?
Schießstand, Fahnenschwenker und mit 30 Mann zur Kirmes fahren
Einen wesentlichen Bestandtteil des heutigen Vereinslebens nimmt mit Sicherheit der Schießstand ein. Erbaut im Jahr 2001 teilen sich die Jungschützen die Räumlichkeiten am Walbecker Freibad mit dem Pistolenschießclub und der St. Sebastianus und St. Antonius Bruderschaft. Einmal in der Woche, mit Ausnahme der Ferien, trainieren hier Jugendliche für den Wettkampf oder verbringen einfach nur den Abend zusammen.
Das zweite wichtige Standbei sind ohne Frage die Fahnenschwenker.
Regelmäßiges üben sorgt dafür, daß diese Gruppe beim Schützenfest und sonst allen sich bietenden Gelegenheiten eine Augenweide für die Zuschauer ist.
Der Verein selbst besteht aus ca. 100 Leuten, Frauen wie Männern.
Die Vorraussetzung der Junggesellenschaft gilt heute nicht mehr, obschon sich Mitglieder jeneseits der dreißig nur noch selten zu den offiziellen Anläßen blicken lassen.
Erfreulich ist die Teilnahme an geselligen Veranstaltungen.
Das die Walbecker Jungschützen geschloßen mit bis zu 30 Leuten in den Schützenfesten der Nachbargemeinden auftauchen ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit und ein Ausdruck der großen Gemeinschaft dieses Vereins.
Die Frage ob ein Schützenverein heutzutage nicht überholt ist, stellen sich unsere Mitglieder und andere Interessierte immer wieder. Interessant ist, dass diese Frage mitnichten neu, sondern vielmehr schon Jahrzehnte alt ist. Bislang konnte sie jedoch nicht eindeutig beantwortet werden was die Jungschützen dazu veranlaßt, einfach so lange weiter zu machen, bis eine stichhaltige Antwort gefunden wird.
In der Zwischenzeit sorgen die Jungschützen dafür, dass Kinder weiterhin kostenfrei den Schießsport ausüben können, dass christliche Werte sowie Pflichtbewußtsein vermittelt wird und dass alle Mitglieder die Kameradschaft und den Geist des Schützenwesens erleben können.