Keine aktuellen Veranstaltungen.

2015 ist die St. Aloysius Schützenbruderschaft Walbeck - gegründet 1737 - e.V. Ausrichter des Bundesköniginnentages.
Das Organisationsteam freut sich schon jetzt, sie am linken Niederrhein begrüßen zu dürfen.
Vorab erhalten Sie hier einige kurze Informationen

Wie die Jungfrau zum Kinde - Warum Walbeck den BKT 2015 ausrichtet

Die Walbecker Schützen sind seit mehr als 15 Jahren regelmäßige Besucher der Bundesköniginnentage. Die Frage ob Walbeck auch in der Lage sei so ein Fest auszurichten, haben sich die Vorstände vergangener Tage dabei mehr als einmal gestellt. Fragen über die Machbarkeit hat der Bundesgeschäftsführer dabei immer positiv beantwortet.

Die Nachricht darüber, dass für das Jahr 2015 wider erwarten kein Bewerber zur Verfügung stehe, brachte den Gedanken über die Ausrichtung wieder auf die Tagesordnung. Gedanken machte sich der Verein hier im Vorfeld über die Langfristigkeit des Projektes. Als Junggesellen-Bruderschaft durchlebt der Verein einen häufigen Wechsel der Vorstandsmitglieder. So hat in den vergangenen Jahren kein Vorsitzender seinen Posten mehr als 4 Jahre inne. In der Regel scheiden die Schützenbrüder mit 30 Jahren aus dem Vorstand aus oder ziehen sich zumindest aus dem aktuellen Tagesgeschäft zurück. Gerade Erfahrung gesammelt, können die Vorstände dann auf eben diese Erfahrungen nicht mehr zurück greifen.

Es war daher für den 1. Vorsitzenden Christian Luyven äußerst wichtig, gerade die junge Generation, und die Generation in der zweiten Reihe ins Boot zu holen. Denn die Mitglieder, die jetzt noch nicht oder gerade erst volljährig sind würden es sein, die 2015 die Last zu tragen hätten.

Das interne Votum dieser jungen Gruppe fiel einstimmig für eine Bewerbung aus. Dieses Ergebniss wurde auf der Jahreshauptversammlung nochmals bestätigt. Hier zeigte sich, dass auch die "alten Hasen" interessiert daran waren, dieses Fest in Walbeck auszurichten. Doch es gab auch kritische Stimmen. Wirtschaftliche Überlegungen standen hier ebenso zur Debatte, wir die Frage nach dem Festort und die Möglichkeiten für den Umzug.

Letztlich wurde jedoch der Vorstand mit der Bewerbung beauftragt. Major Jörg Ingendae bereitete diese in Zusammenarbeit mit Christian Luyven vor, führte viele Gespräche auf Bezirks-, Landesbezirks- und Diözesanebene. Alle Verbandsmeister ebenso wie der Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs machten sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Ortes und der Bruderschaft. Alle bescheinigten die Durchführbarkeit in Walbeck. Auch die Stadt Geldern befürwortete die Bewerbung, bedeutet die Ausrichtung dieses Festes doch eine nicht zu unterschätzende, überregionale Werbung, von der auch Walbecker und Gelderener Geschäftsleute und Vereinigung, wie etwa die Spargelbaugenossenschaft profitieren.

Bei der Bewerbung selbst setzte Walbeck sich gegen einen Konkurrenten durch. Überzeugen konnte Walbeck mit der üppigen Möglichkeit Gäste unterzubringen und natürlich mit dem Flair des Spargeldorfes.

Nun hoffen wir auf eine produktive Zeit der Vorbereitung, damit unsere Gäste 2015 einen positiven Eindruck aus Walbeck mitzunehmen

 

Kleines Ort, Großes Fest - über Walbeck

Walbeck ist ein Dorf mit 4500 Einwohnern am linken Niederrhein in unmittelbarer Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze. Es gehört zur Stadt Geldern im Kreis Kleve. Überregional ist Walbeck vor allem für seinen Spargel bekannt. Aus touristischer Sicht hat Walbeck einiges zu bieten. Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert lädt ebenso zu einem Augenblick des Verweilens ein wie die hundert Jahre jüngere Luziakapelle.

Walbeck kann gleich mit zwei historischen Mühlen aufwarten, von denen die Bärenmühle sogar in Betrieb ist und durch den Mühlenverein bewirtschaftet wird. Radwanderer die den schönen linken Niederrhein bereisen können hier Rast bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen machen. Natürlich stammt das Mehl für allerlei Backwerk aus der eigenen Mühle. Wanderfreunde kommen im Walbecker Wald voll auf ihre Kosten.

Damit ist die Liste der historischen Gebäude aber noch nicht abgeschloßen. Walbeck kann auch mit zwei Schlößern, dem Haus Steprath und dem Schloß Walbeck aufwarten. Beide Herrensitze befinden sich in Privatbesitz.

Der Ortskern selbst ist malerisch und so wie man sich ein Spargeldorf am Niederrhein vorstellt. Gemütlich und Einladend. Zahlreiche Gaststätten warten darauf ihre Gäste mit Gaumenfreuden zu verwöhnen. Im Sommer lockt eine Eisdiele mit süßen Abkühlungen, während die Bäume am Marktplatz kühlen Schatten spenden.

Für Wasserratten und Sonnenliebhaber bietet Walbeck ein großes Freibad mit entsprechend großzügiger Liegewiese.

 

St. Aloysius, die jungen Wilden - die ausrichtende Bruderschaft

Schlagfertig. Ein Adjektiv, welches in jeder Hinsicht auf unsere Bruderschaft zutrifft. Viel hat unser Verein in seinen 275 Jahren erlebt. Kriege, Hunger, Feuersbrünste, Seuchen und große wirtschaftliche Schwierigkeiten sind über die Bruderschaft hinweg gezogen und haben tiefe Eindrücke hinterlassen. Mitgliederschwund und schwindende Identifikation mit dem Schützenwesen sind auch in Walbeck zu spüren.

Die Aloysianern treten dem jedoch entschloßen entgegen. Allein im letzten Jahr konnten wir wieder acht neue Mitglieder in unseren Reihen aufnehmen. Der Schießstand platzt an den Trainigstagen aus allen Nähten. Der Vorstand kann auf mehr als zwanzig aktive Mitglieder im Helferstamm zurückgreifen. Bei Schützenfesten sind es dreimal so viele.

125 Mitglieder zählt der Verein. Davon sind 3/4 jünger als dreißig. Das Durchschnittsalter im Vorstand liegt bei 22 Jahren. Mitglieder zahlen erst ab dem 16 Lebensjahr Beitrag. Kinder sind demnach von Kosten befreit, dürfen aber ab dem 12. Lebensjahr selbstverständlich am Schießstand trainieren oder sich am Fahnenschwenken beteiligen.

 
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Bis zum Schützenfest der Jungschützen sind es noch